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Projekte des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Walhorn

Verkehrsverein

Projekte des Verkehrs- und Verschönerungsvereins

Unser Dorf Walhorn und seine Weiler sollen attraktiver werden und Zukunft haben. Das ist auch das Leitmotiv des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Walhorn. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Walhorn (VVW) ist auch sehr um den Erhalt von Walhorns historischem Erbe bemüht. Der VVW sorgt für die Erhaltung alter liturgischer Gegenstände, die Pflege alter Grabsteine und Kreuze und die Restaurierung der alten Grenzsteine, die hier in großer Zahl zu finden sind. Auch an den Ausgrabungen von Eisenerzöfen aus dem Jahr 200 n. Chr. im Zuge des Baus der TGV Trasse, war der Verkehrsverein beteiligt. Die touristische Aufwertung des Herzog Limburg Pfades und die Anbringung neuer Wegweiser für Wanderrouten waren bzw. sind weitere Tätigkeitsfelder.

Die Groetbachquellen in Walhorn

Für die Ortschaft Walhorn haben die Groetbachquellen eine große Bedeutung – nicht zuletzt für Landwirtschaft und Wirtschaft. Denn die Qualität des Quellwassers war einer der Gründe für die Ansiedlung der Molkerei  im Jahre 1933. Und so dürfen die Quellen natürlich nicht im „Walhorner Heimatlied“ fehlen, das  Heimatdichter  Pfarrer Victor Gielen 1987 schrieb:

Aus des Groetbachs mächt’gem Quell
Sprudelt Wasser silberhell
Und es spiegeln sich darein
Land und Leut‘ im Sonnenschein.

(WALHORNER HEIMATLIED, Pfarrer Victor Gielen, 1987)

So finanzierte denn auch die Wallonische Region die umfangreiche Restaurierung der Groetbachquellen zu 80%. Die Ideen zur Gestaltung kamen von der Bevölkerung, vom Verkehrsverein Walhorn sowie  von den ortsansässigen Vereinen.

v.l.n.r. Monique Kelleter (Präsidentin VVW), Theo Goka, Isabelle Weykmans (Ministerin für Kultur, Medien und Tourismus DG)

v.l.n.r. Monique Kelleter (Präsidentin VVW), Theo Goka, Isabelle Weykmans (Ministerin für Kultur, Medien und Tourismus DG)

Louisenstollen

Das größte Projekt bestand aus der Restaurierung des Luisenstollens an der Hammer im schönen Göhltal. Dieses Bergwerk wurde in 1878 in Betrieb genommen. Die Ausbeutung dauert 45 Jahre. 1923 fassten die Hauptdirektion (Angleur) und die Direktion Kelmis den Entschluss, die Arbeiten einzustellen wegen zu großer Wassermengen und Laufsand. Die drei Schächte befinden sich oben im Weiler Fossey, 63 m ab dem hier benannten „Luisenstollen“, benannt nach der Prinzessin „Luise von Preußen“ (1888 - 1923). Dieser Stollen befindet sich auf Walhorner Gemeindegrund, heute Gemeinde Lontzen. Von hier aus wurde dieser Stollen in Richtung Schächte getrieben und so konnte das gewonnene Zinkerz schneller gefördert werden. Ab hier wurde das Zinkerz über ein Bähnchen entlang der „Göhl“ (kleiner Bach, der die Grenze zwischen Hergenrath und Walhorn bildet) nach Kelmis zum Hauptwerk der Vieille Montagne (VM) zur Wäsche gebracht. Bei der Stilllegung 1923 hatte das Bergwerk „Fossey“ eine Tiefe von 200 m. Fossey war eines der wichtigsten Werke der VM. Der Eingang vom Luisenstollen wurde in 2008 renoviert mit finanzieller Unterstützung von Interreg 50 %, DG 30 %, Gemeinde Lontzen 10 % und Verkehrs und Verschönerungsverein Walhorn 10 %.

Vorher - Nachher

Biotop

Der Verkehrsverein regte den Kauf des zwei Hektar großen Sumpfgebietes (Biotops) an der Hochstrasse in Astenet mit Namen „Neuhaus“ durch die Gemeinde Lontzen an. Am 26. September 2002 wurde durch die Regierung der Wallonischen Region entschieden, dieses Gebiet in Natura 2000 aufzunehmen. Der Ankauf des Geländes durch die Gemeinde Lontzen wurde im Rahmen des Interreg III Projektes „Pays des Terrils“ finanziert.

Weiher

Nach vielen Überlegungen beschlossen die verschiedenen Mitglieder des Verkehrsvereins, das Gebiet am Weiher nahe der Molkerei im Sinne der Natur zu verschönern. Kleine Fußwege wurden mit viel Mühe und „Splitt“ rundherum angelegt. Die Gemeinde setzte mehrere Bänke. Es wurde eine geschützte Ecke für das Wassergeflügel angelegt, indem auf der Seite des Wäldchens ein naturnaher Holzzaun aus Kastanienholz als Ruheplatz angebracht wurde. Um das Gelände „Rund um den See“ nun attraktiver für die Besucher mit Kindern zu machen, nahm ein Mitglied des VVW Kontakt mit der Stadt Vise auf (bekannt für Gänsespezialitäten). Diese schenkte Walhorn dann die Gänse für den Walhorner Weiher.

 
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